Augen erzählen

Ihren inneren Tod, das Gefühl der Einsamkeit,

des Verlassenseins von Gott und der Welt,

das Streben nach Distanz zu allem und jedem

sah ich in ihren leeren ignoranten Augen.

Das Einzige, was sie erhellte, waren die Sonnenstrahlen,

die an warmen Wintertagen in sie hineinblickten und

den trügerischen Schein von Hoffnung vermittelten.

Advertisements

Czas

jak ty pytasz

gdzie?

czy? i kiedy?

To ja

wszędzie, napewno i nie wiem.

czy tak czy nie? może.

Plany są na dzisiaj, nie, na teraz –

bez zegarka, minut i sekund –

nie są mi potrzebne.

Przecież twój uśmiech –

nieskończonność to wczoraj, teraz-dzisiaj i jutro-

nikt go nie zmierzy, jedynie twoja dusza-

ale nie zna czasu

nie zapomnijmy o tym.

 

 

Angst

Angst.
Wenn man nicht versteht,
so nah am Herzen gebaut,
die Welt voller Schmerz und Trauer
nicht
für einen gemacht scheint
Angst.
Gefühle,
dem Sog der Traurigkeit zu entlassen
vielleicht ohne Ausweg.
Keine Menschenhand,
kein tröstendes Wort mehr helfen kann.
Sobald – die Illusion zerstört,
das Licht
sich nicht
in Regenbogenfarben spaltet,
ich nur endliche, schwarze und kalte Weiten sehe.

Traurigkeit

die Traurigkeit in dir, mit dir, um dich herum,

die in dir wuchs, mit der du in einer Symbiose lebst

die Stärke, mit der du sie nicht verlässt

schrie: Meine Schuld! Meine Schuld! Meine Schuld!

aber dann verstand ich:

Sie ist ein Spiegelbild deiner Seele und schon lange bei dir, mit dir, um dich herum,

schon lange vor mir.

 

Meine_Deine_Welt

Ihr Herz blieb ihr im Hals stecken. Ja, so kitschig, so schmierig wünschte sie, hätte sich es angefühlt. Doch es war trocken. Nichts als trockene Luft, die sie spürte, die ihr die Kehle zuschnürte, sodass ihr Mund offen blieb. Warum war sie so? Doch so emotional einerseits, wie ein fliegender Schmetterling für den ein Wort eines Menschen gleich einer zerstörenden Berührung glich, einem Moment des Fallens. Manchmal wünschte sie sich, sie würde nicht so viel denken und mehr tun, denn in ihrem Innern wusste sie: Einiges konnte man einfach nicht ändern. Das Leben war gut zu ihr, doch besaß sie das Gefühl, eine innere Stimme, die ihr sagte, dass sie jedes Wort doppelt so laut empfand, jede Stille so leise, dass „leise“ sie nicht mehr beschrieb. Als wäre die Welt nicht für sie gedacht. Als wäre sie eine von ihnen, den Einhörnern, Meerjungfrauen oder Waldfeen. Angepasst in ihrem Unangepassten. Unangepasst in ihrem Angepassten. Wie auch immer, das Horn, die Flügel, der Fischschwanz das war ihre Sensibilität, ihre Gefühle. „Ich mag dich.“ Es klang angenehm und eine freundliche Wärme umgab diese Wörter. Es lag ihr auf der Zunge und sie dachte es: „Ich mag dich auch.“ Und so viele andere Gespräche, die sie sich in ihrem Kopf ausgemalt hatte, bevor sie sich trafen. Doch fast keines von ihnen kam zustande. War es nur die Fantasie, die sie mochte? Nein, sie mochte ihn wirklich, doch sie lächelte nur. Er sollte es ihr nicht böse nehmen und auch nicht falsch verstehen, doch sie war eines von ihnen, falls sie sie akzeptierten. Sie konnte nicht anders. Sobald ihr das Horn abfiel, würde sie sich unsicher fühlen, nicht mehr sie selbst sein, so wie alle anderen. Vielleicht war es das, vor dem sie Angst hatte? Vielleicht würde sie einen Weg finden, ihre Flügel/ihr Horn/ihre Flosse zu behalten und ihm zu sagen, dass sie ihn mochte. Sie sagte es ja schon, sie lächelte. Er musste ihr nur vertrauen und sie ihm.

Use your shield

My dear,

your worth is not determined by what people say about you

when other people hurt you on purpose or treat you badly

it is not your

fault

Hurtful words act like sharp knives or illnesses

they cause your body and mind to step back, to close off, to shut down

But you are more than that

you are a shield which reflects these words and actions

onto themselves

but – your anger turns them into something so

powerful

yet,

your vulnerability is your kindness

just

be kind as you are but –

use your shield when necessary

because you are worthy of love

 

Der Kreislauf des Lebens

Blätter fallen

wenn’s Zeit ist

Blumen verlieren ihren Duft

verblühen

auch wenn sie bewässert werden.

Sie verlieren den Bezug zu Stamm und Stängel

gehen hinaus und münden

in dem Pool der Erde,

wo alle unsere vorigen Blätter

und Blüten beheimatet sind.

Sie sind geerdet

in dem Netz aus

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft,

das wir sind

und immer sein werden.

 

 

 

Baby, what is happiness?

Baby, what is happiness?

(You ask)

It’s location is

beyond your comfort zone

It is living life without fear

Happiness is the sun striking your back

on a mild summer day

while the tree leaves dance

in a light breeze.

Baby, happiness is

the warmth of a cat on your lap

letting go

not caring too much what strangers think of you.

Happiness is creating art for art’s sake

without the constraints of capitalism.

Happiness is when I look into the

blooming cherry trees and

seeing God looking down upon me.

Happiness is time for yourself

Happiness is the people you love

Happiness is giving back

Happiness is maybe only a moment

but baby, you decide if you own it.